Conversion Rate verbessern: Shop-Checkliste
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Seit dem 2. April 2026 ist Shopify B2B nicht mehr an Plus gebunden: Basic, Grow und Advanced enthalten es mit bis zu 3 aktiven B2B-Katalogen (Shopify-Hilfe und Changelog, Stand 29.10.2026).
Quellenstand: 29.10.2026, Shopify-Hilfe-Center und Changelog.
Shopifys eigene Hilfeseite sagt es in einem Satz: „Shopify B2B is available on the Basic, Grow, Advanced, and Shopify Plus plans. It isn't available on the Starter or Retail plans.“ (help.shopify.com/en/manual/b2b, abgerufen am 29.10.2026). Wer den höchsten Tarif bucht, nur um überhaupt B2B verkaufen zu können, bezahlt für eine Grenze, die es seit dem 2. April 2026 nicht mehr gibt.
Das ist die Kurzfassung. Die Frage, die danach zählt: Was genau steckt in den kleineren Tarifen, und was bleibt Plus vorbehalten? Denn „B2B gibt es jetzt überall“ ist die nächste Halbwahrheit: Starter und Retail haben es nicht, und Basic, Grow und Advanced sind nicht gleich ausgestattet.
Grundlage sind der Changelog-Eintrag vom 2. April 2026 und die Funktionsübersicht der Shopify-Hilfe (help.shopify.com/en/manual/b2b/getting-started/features, englisch und deutsch). Jede Zeile nennt ihre Quelle und den Stand.
„Nein“ heißt bei der direkten Katalog-Zuweisung sowie bei Anzahlungen und Teilzahlungen: Shopify nennt sie ausdrücklich nur für Plus. Bei der Kontextualisierung nennt Shopify nur Advanced und Plus; dass Basic und Grow sie nicht haben, ist unsere Lesart. Starter und Retail enthalten Shopify B2B nach Shopifys Plan-Voraussetzung nicht und stehen deshalb nicht in der Tabelle.
Shopifys Changelog datiert die Öffnung auf den 2. April 2026, Eintrag „Key B2B features now available on non-Plus plans“. Der Eintrag lautet wörtlich:
„Merchants on Basic, Grow, and Advanced plans can start selling wholesale using native B2B features, available in their admin. This includes up to 3 active B2B catalogs (assigned via Markets), company profiles, payment terms, volume pricing, ACH payments (U.S. only), and vaulted credit cards. These features are available to use at no additional cost. Unlimited catalogs for customer-specific pricing, direct catalog assignment to companies and locations, partial payments, and deposits remain exclusive to Plus.“
Quelle: changelog.shopify.com/posts/key-b2b-features-now-available-on-non-plus-plans, abgerufen am 29.10.2026.
Ein Hinweis zum Zitieren, weil hier eine Falle liegt: Die Übersichtsseite des Changelogs (changelog.shopify.com, abgerufen am 29.10.2026) trägt eine Kurzfassung desselben Eintrags: „Merchants on Basic, Grow, and Advanced plans can now sell wholesale using native features, including company profiles, custom catalogs, and payment terms.“ Sie nennt weder die Mengengrenze noch den Plus-Vorbehalt. Wer nur sie liest, kommt zu dem Schluss, eigene Kataloge seien in diesen Tarifen ohne Einschränkung verfügbar. Das stimmt nicht. Der vollständige Eintrag sagt beides: was aufgeht und wo die Grenze liegt.
Nach Shopifys Changelog-Eintrag vom 2. April 2026, ohne Aufpreis zum jeweiligen Tarif (Stand 29.10.2026):
company profiles), also B2B-Kunden als Unternehmen statt als Privatpersonpayment terms): Netto 7, 15, 30, 45, 60 oder 90, oder fällig bei Fulfillment (Shopify-Hilfe, Stand 29.10.2026)volume pricing)vaulted credit cards)Nicht jede Funktion steckt in allen drei Tarifen: Die Kontextualisierung des Online-Shops über Markets (unterschiedliche Inhalte für B2B- und D2C-Kunden) nennt Shopifys Hilfe nur für Advanced und Plus (help.shopify.com/de/manual/b2b/getting-started/features, 29.10.2026). Auch deshalb ist „B2B gibt es jetzt überall“ eine Halbwahrheit.
Für einen Mittelständler, der seine B2B-Kunden mit bis zu drei Katalogen (eigene Preise und Sortimente, Stand 29.10.2026) und Zahlungszielen beliefern will, deckt das nach Shopifys Beschreibung den Kern ab. Der Satz „für B2B brauchst du Plus“ ist damit für diesen Anwendungsfall erledigt.
Derselbe Eintrag nennt vier Punkte ausdrücklich als weiter Plus-exklusiv:
partial payments)deposits)Was wir ausdrücklich nicht sagen: dass Plus „größere Kataloge“ erlaubt. Das ist eine andere Aussage als die belegte. Belegt ist die Anzahl der Kataloge, nicht ihre Größe. Eine tarifabhängige Katalog-Größe nennt keine Quelle, die wir gefunden haben. Wir hatten diesen Satz selbst auf unserer Seite stehen und haben ihn aus genau diesem Grund entfernt.
Weil die Aussage vorher stimmte. Shopifys Eintrag heißt „Key B2B features now available on non-Plus plans“, und „now available“ heißt: Vorher fehlten diese Funktionen in den kleineren Tarifen. Ein Ratgeber, der davor erschien und B2B an Plus band, ist nicht falsch geschrieben worden. Er ist falsch geworden. Das fällt kaum auf, denn ein Text, der beim Schreiben korrekt war, enthält keinen Fehler, den man beim Lesen sieht.
Wir sind dabei kein Zuschauer. Unsere eigene Shopify-Seite hat „native B2B-Funktionen“ bis zum 19.10.2026 an vier Stellen als Argument für Plus geführt (wörtlich so nur an einer davon). Am 19.10.2026 haben wir die vier Stellen entfernt, nachdem wir Shopifys Hilfeseite und den Changelog selbst abgerufen hatten. Die Lehre daraus: „Ist belegt“ ist kein Beleg.
Daraus haben wir eine Regel gemacht: Aussagen über fremde Plattformen bekommen ihre Quelle in die Zeile. Domain, Wortlaut, Abrufdatum. Eine Produktaussage über ein System, das uns nicht gehört, hat ein Verfallsdatum, das man ihr nicht ansieht.
Die nützliche Frage ist nicht mehr „Plus oder nicht Plus für B2B“, sondern: Wie viele Kundensegmente brauchen eigene Preise, und müssen Kataloge direkt an einzelne Unternehmen und Standorte hängen?
Das ist zuerst eine Frage nach deinem Kundenportfolio, nicht nach Technik, und sie gehört vor die Tarifentscheidung, nicht danach. Welcher Tarif zu deinem Fall passt, klären wir als Shopify-Plus-Agentur zuerst im Briefing. Unsere Einstiegspreise stehen offen auf der Pakete-Seite.
Wenn du Shopify noch gar nicht gesetzt hast, ist die Plattformfrage die vorgelagerte: Wir haben sie für Shopware, WooCommerce und Magento in einem eigenen Plattform-Vergleich auseinandergenommen.
Dieser Abschnitt steht hier, weil er zur Methode gehört. Wer nur Treffer zeigt, ist nicht nachprüfbar. Alle Abrufe: 29.10.2026.
Welche Tarife haben B2B? Die Seite „Plan requirement“ (help.shopify.com/en/manual/b2b) nennt Starter und Retail als nicht enthalten. Die Funktionsübersicht (help.shopify.com/en/manual/b2b/getting-started/features) schreibt dagegen in der englischen Fassung „Shopify B2B is available on all plans“, in der deutschen „Shopify B2B ist in allen Plänen verfügbar“. Wir folgen der Seite, die die Tarife einzeln nennt.
Der Tarifvergleich. Die Hilfeseite „Shopify B2B features by plan“ antwortete auf automatisierte Abrufe am 27.10.2026 und am 29.10.2026 uneinheitlich: teils mit Inhalt, teils mit HTTP 403 (Bot-Prüfung). Wir zitieren sie deshalb nicht. Die Aussagen in diesem Artikel stützen sich auf den Changelog-Eintrag und die Funktionsübersicht, englisch und deutsch.
Berechtigungen für Vertriebsmitarbeitende. Die Funktionsübersicht schreibt: „Some permission levels might be limited on non-Plus plans.“ Welche Stufen das sind, nennt Shopify dort nicht, und wir können es nicht belegen.
Zahlen und Tarifgrenzen tragen in diesem Artikel ihr Abrufdatum im Satz. Wenn du den Artikel später liest, ist dieses Datum der Punkt, an dem du nachsehen solltest.
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